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Hochzeitsbrauch Was gehört zu dem Brauch? Land Grund/Interessantes Detail
Sprung über den Besen Am Ende der Zeremonie springt das Paar über einen Besen. Afroamerikanisch Wer höher über den Besen springt, trifft angeblich die Entscheidungen im Haushalt.
Wegräumen von zerschlagenem Geschirr Die Gäste zerschlagen Porzellangeschirr, das danach von der Braut und dem Bräutigam weggeräumt wird. Deutschland Durch das Zerschlagen werden böse Geister abgewehrt, und mit dem Wegräumen beweist das Paar, dass es gemeinsam jede Herausforderung bewältigen kann.
Freilassen von Tauben Die Braut und der Bräutigam lassen am Ende der Zeremonie zwei weiße Tauben frei. Philippinen Die Vögel symbolisieren eine liebevolle und erfolgreiche Ehe.
Zerbrechen einer Glocke Wenn die Frischvermählten eintreffen, zerbricht die Mutter des Bräutigams eine weiße Keramikglocke, die mit Körnern gefüllt ist. Guatemala Damit wird symbolisiert, dass das Paar erfolgreich sein wird.
Die irische Glocke Nach dem Sprechen der Ehegelübde wird eine Glocke geläutet. Irland Durch das Läuten der Glocke soll böse Geister abgewehrt werden.
Hochzeitsenten Die Schwiegermutter der Braut wirft dieser geschnitzte Holzenten oder -gänse zu. Koreanische Hochzeiten Mandarinenten bleiben ein Leben lang zusammen und sollen so die Ehe repräsentieren. Die Braut soll die Ente auffangen. Wenn sie Erfolg hat, wird ihr erstes Kind angeblich ein Junge. Falls es ihr misslingt, wird es ein Mädchen.
Weglaufen Die Braut und der Bräutigam schleichen sich während des Empfangs von der Hochzeit weg. Venezuela Es ist ein gutes Omen, wenn sie sich aus dem Staub machen können, ohne erwischt zu werden, und ein gutes Omen für alle Gäste, die erkennen, dass sie weg sind.
Hochzeitsrasur Der beste Freund des Bräutigams (Koubaros genannt) rasiert dessen Gesicht, während die anderen Freunde ihm helfen, sich anzuziehen. Griechenland Das Rasieren symbolisiert das Vertrauen zwischen den beiden Männern, und mit der Unterstützung beim Anziehen beteiligen sich alle daran, den Bräutigam herzurichten.
Konfetti Den Hochzeitsgästen oder dem Paar werden kandierte Mandeln gereicht, auch „Konfetti“ genannt. Das Paar wird mit den Mandeln auch beworfen. Italien Dieser Brauch reicht bis zum alten Rom zurück: Die Mandeln sind ein Dankeschön für die Gäste und repräsentieren Gesundheit und Glück. In moderner Zeit werden sie jedoch normalerweise durch Papierschnitzel ersetzt.
Baumstamm-Sägen Das Paar zersägt mit einer langen Zweimannsäge einen Baumstamm. Deutschland Dies stellt das erste Hindernis dar, dass das Paar gemeinsam überwinden muss.
Teilen von Sake (San-San-Kudo) Das Paar nippt jeweils dreimal aus drei Sake-Schälchen, ihre Eltern tun es ihnen gleich. Japan Dies wird als formelle Verbindung der Familien betrachtet.
Zerbrechen von Glas Ein für die Hochzeit angefertigter Kelch wird zerbrochen, normalerweise am Boden. Diese Aufgabe übernimmt meistens der Mann. Jüdische Hochzeiten Es gibt verschiedene Interpretationen, z. B. als Erinnerung an die Zerstörung des ersten Tempels von Jerusalem oder zur Abwehr von Dämonen.
Tortenschleifen Aus der Torte führen Schleifen, die in der Mitte zu Glücksbringern gebunden werden. Einer dieser Glücksbringer ist ein nachgemachter Ehering. Peru Wenn das Stück mit dem Ring einer alleinstehenden Dame serviert wird, gilt sie als die nächste, die heiraten wird.
Joota Chupai Die ältesten ledigen Mädchen aus der Familie der Braut stehlen die Schuhe des Bräutigams, und die Familie des Bräutigams versucht, sie zurückzubekommen. Am Ende geben die Mädchen sie gegen ein Lösegeld zurück. Indien Niemand kennt wirklich den Ursprung, aber der Brauch ist sehr populär und bezieht die ganze Familie ein.
Klingelnde Krone Die Braut trägt eine Krone aus Silber und Gold, an der metallene Glücksbringer hängen. Norwegen Wenn sie sich bewegt, klirren die Glücksbringer und sollen so böse Geister abwehren.
Werfen des Brautstraußes Die Braut wird ihren Brautstrauß in eine Gruppe lediger Frauen, damit sie ihn auffangen. Großbritannien Die Frau, die den Brautstrauß auffängt, ist angeblich die nächste, die heiraten wird.
Spucken auf die Braut Der Vater der Braut spuckt auf ihren Kopf und ihren Brustkorb. Kenia Dies gilt als gutes Omen für die Braut.
Rot Chinesische Bräute tragen rote Schleier, und ein roter Schirm wird über ihren Kopf gehalten. China Rot ist in der chinesischen Symbolik eine wichtige Farbe, die Glück, Liebe, Mut und Wohlstand symbolisiert.
Trauschale Jedes Mitglied der Familie erhält farbige und individuelle Steine. Diese Steine werden dann in eine Schale gelegt, die im Haus des Paares ausgestellt wird. Australien Damit soll demonstriert werden, wie die Familie auf das Leben des Paares „abgefärbt“ hat, und soll die Frischvermählten an ihre Familie erinnern.
Tabua Um einen Heiratsantrag zu machen, überreicht der zukünftige Ehemann der Braut oder ihrem Vater einen Kranz aus Walzähnen („Tabua“). Fidschi Ein Tabua ist in der Kultur von Fidschi ein traditionelles Geschenk von hohem Wert, das in der Vergangenheit oft bei Verhandlungen zwischen rivalisierenden Häuptlingen eingesetzt wurde.
Sehra Der Bräutigam trägt einen Kopfschmuck bzw. einen „Sehra“. Er umfasst normalerweise eine Form von Schleier, häufig aus Blumen oder Perlen. Pakistan Der Schleier schützt den Bräutigam vor dem bösen Blick - und verleiht ihm ein Gefühl von Stolz und Prestige.