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Auf den Spuren der früheren WSOP-Champions

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poker dress final table 2016 – Qui Nguyen

In der Welt des Poker gibt es wohl keine höhere Auszeichnung als den Gewinn des World Series of Poker Main Event. Wir sind offizieller Sponsor des WSOP 2017 und möchten Ihnen die ehemaligen Gewinner vorstellen und haben nachgeforscht, was sie jetzt tun.

1970, 1971 & 1974 – Johnny Moss: Der „Grand Old Man of Poker“ war der allererste Gewinner der WSOP und erhielt damals diesen Ehrentitel von seinen Kollegen. Auch 1971 und 1974 ließ er die Konkurrenz hinter sich. Moss nahm von Beginn an durchgängig an allen WSOP bis zum Jahr 1995 teil und gewann dabei neun WSOP Bracelets.

Moss verstarb im 16. Dezember 1995 im Alter von 88 Jahren. Er ist Mitglied der Poker Hall of Fame und seine Lebensgeschichte wurde in der autorisierten Biographie Champion of Champions von Don Jenkins zu Papier gebracht.

1972 – Amarillo Slim Preston: Preston gehörte zu den schillerndsten Figuren in der Pokerwelt und machte das Spiel durch Auftritte in amerikanischen Fernsehshows wie The Tonight Show, Good Morning America und 60 Minutes bekannt. Preston gewann vier goldene WSOP Bracelets und wurde 1992 in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

Er starb am 29. April 2012 im Alter von 83 Jahren. Sein Leben wird in der 2003 erschienenen Autobiographie Amarillo Slim in a World Full of Fat People erzählt.

1973 – Walter „Puggy“ Pearson: Pearsons Motto lautete: „Ich werde gegen jeden Menschen aus jedem Land jedes Spiel, das er benennen kann, um jede Summe spielen, die er zählen kann. Vorausgesetzt, ich will es auch.“ Pearson schlug Moss Heads Up und gewann so den Titel im Jahr 1973. Insgesamt gewann er vier Bracelets. Er wurde 1987 in die Poker Hall of Fame aufgenommen und verstarb am 12. April 2006 im Alter von 77 Jahren.

1987 & 1988 – Johnny Chan

1975 – Brian „Sailor“ Roberts: Er gehörte zu den legendären Texas Road Gamblers und hatte bald den Ruf eines Weiberhelden, der auch gerne einmal über die Stränge schlug. Roberts gewann zwei WSOP Bracelets und wurde 2012 posthum in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Er starb am 23. Juni 1995 im Alter von 64 Jahren.

 „Vor 50 Jahren verließen sich alle Pokerspieler noch auf ihr Glück. Sailor entwickelte bereits damals ausgefuchste Strategien und half seinem Glück auf die Sprünge“, berichtet Crandell Addington, ebenfalls Mitglied der Hall of Fame. „Damals wurden professionelle Pokerspieler noch geächtet und Pokerspielen war illegal. Er reiste gemeinsam mit Doyle und Slim quer durchs Land, von Pokerspiel zu Pokerspiel. Sie spielten mit bisher nicht bekannten Strategien, d. h., sie versuchten, die Hände ihrer Gegner zu lesen und gewannen häufig.“

1976, 1977 – Doyle Brunson: Zum „Godfather of Poker“ muss nicht viel gesagt werden. Er ist wahrlich eine lebende Legende des Spiels. Brunson gewann 10 WSOP Bracelets und ist Mitglied der Poker Hall of Fame. Mittlerweile spielt er nur noch selten Turniere, ist aber fast täglich in Las Vegas bei Cash Games mit hohen Einsätzen anzutreffen.

1978 – Bobby Baldwin:  Mit seinen 28 Jahren war Baldwin damals der jüngste Gewinner des Main Event. 2003 wurde er in die Poker Hall of Fame aufgenommen und gewann insgesamt vier goldene Bracelets. Baldwin spielt jedoch nur noch sporadisch. Als Casino-Verantwortlicher (CEO und President of City Center) fehlt ihm schlicht die Zeit.

1979 – Hal Fowler: Hal Fowler gewann das Main Event als erster Amateur, verschwand aber bald danach von der Bildfläche. Er litt unter Diabetes und die Krankheit beeinträchtigte seine Sehkraft. Am 7. November 2000 starb er im Alter von 73 Jahren in einem Pflegeheim. Des Wilson schrieb in seinem Buch Ghosts at the Table eine sehr treffende Abhandlung über Fowlers Leben.

1980, 1981 & 1997 – Stu Ungar: „The Kid“ gehört zu den besten Spielern in der Geschichte des Poker. Leider hatte der fünfmalige Bracelet-Gewinner in vielen Phasen seines Lebens mit Drogenproblemen zu kämpfen. Am 20 November 1998 verlor er diesen Kampf. Er wurde nur 45 Jahre alt und wurde in Zimmer 6 des Oasis Motel in Las Vegas tot aufgefunden. Todesursache war Herzversagen aufgrund seines jahrelangen Drogenmissbrauchs.

1982 – Jack „Treetop“ Straus: Nach seinem Sieg entstand der mittlerweile berühmte Leitsatz „a chip and a chair“ (ein Chip und ein Stuhl). Nachdem Straus ein All-in-Pot verloren hatte, kam er mit einem Chip, der unter einer Serviette versteckt lag, wieder ins Spiel und gewann das Turnier. Der 1,98 m große Pokerspieler verstarb am 17. August 1988 am Pokertisch im Bicycle Casino. Todesursache war eine Aortenaneurysma. Strauss wurde 1988 in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

1983 – Tom McEvoy: McEvoy war der erste Spieler, der sich über ein Satelliten-Turnier für das Main Event qualifiziert hatte, und es im Anschluss gewann. Der frühere Buchhalter verfasste über ein Dutzend Bücher zum Thema Poker, gewann vier WSOP Bracelets und wurde 2013 in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Er setzte sich auch maßgeblich für das Rauchverbot in Pokerzimmern ein und gewann 2009 das WSOP Champions Invitational, ein im Fernsehen übertragenes Turnier. Geladen waren alle früheren Gewinner des WSOP Main Event, 20 Sieger nahmen teil. McEvoy ist mittlerweile 71 Jahre alt und noch immer aktiver Pokerspieler.

1984 – „Gentleman“ Jack Keller: Der dreimalige Bracelet-Gewinner wurde 1994 in die Poker Hall of Fame aufgenommen und verstarb am 5. Dezember 2003 im Alter von 60 Jahren.

1998 – Scott Nguyen

1985 – Bill Smith: Der dreimalige Bracelet-Gewinner war in den 1980er Jahren eine feste Größe in der Pokerszene. Er hatte allerdings auch den Ruf, sehr trinkfest zu sein.

„Wenn er nüchtern war, gehörte Bill zu den besten Tight-Spielern, die es gab“, meint TJ Cloutier. „Wenn er angetrunken war, war er der beste Spieler, mit dem ich je gespielt habe. Niemand konnte die Hände der Gegner besser lesen, als der angetrunkene Smith. Wenn er jedoch die Schwelle des Angetrunkenseins überschritten hatte, war er der schlechteste Spieler, mit dem ich je gespielt habe.“

Smith verstarb 1997.

1986 – Berry Johnston: Auch im hohen Alter von 80 Jahren ist Johnston weiterhin in der WSOP präsent. Von 1982 bis 2010 holte er Gewinne bei mindestens einer Veranstaltung im Jahr. Seine 29 Jahre andauernde Glückssträhne ist nach wie vor Rekord. Johnston nimmt noch immer jedes Jahr an der WSOP teil. 2004 wurde er in die Poker Hall of Fame aufgenommen. Seine Gewinnsumme aus 67 WSOP-Teilnahmen beläuft sich auf $ 2.108.498.

1987 & 1988 – Johnny Chan: Der „Orient Express“ spielt zwar noch, hat aber in den letzten Jahren viel Zeit in Asien verbracht. Seinen letzten Gewinn beim WSOP Main Event in Höhe von $ 32.871 erzielte er 2012, als er Platz 353 belegte. Chan mag in den letzten Jahren ein wenig in den Hintergrund getreten sein, seinen Platz in der Pokergeschichte hat er jedoch mit seiner Teilnahme im Film Rounders und seiner Mitgliedschaft in der Poker Hall of Fame (2002) sicher.

1989 – Phil Hellmuth: Jeder in der Pokerwelt kennt das „Poker Brat“. Keiner hat die WSOP häufiger gewonnen als er. 14 Bracelets nahm er mit nach Hause und hat noch immer nicht genug. Er möchte diesen Rekord verbessern. Hellmuth wurde 2007 in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

1990 – Mansour Matloubi: Niemand weiß, wo er abgeblieben ist. In der Pokerszene ließ Matloubi sich zuletzt 2006 blicken. Damals belegte er Platz 13 beim Asian Poker Tour Singapore Main Event und gewann $ 14.570. Was er jetzt treibt, ist unbekannt.

1991 – Brad Daugherty: Er ist der erste Spieler, der bei der WSOP den ersten Platz belegte und einen Gewinn von $ 1.000.000 einstreichen konnte. Daugherty verfasste gemeinsam mit Tom McEvoy mehrere Bücher. Mit seinen mittlerweile 64 Jahren lässt sich Daugherty noch gelegentlich bei der WSOP blicken. 2010 und 2011 bot er seine Main Event-Bracelets in einer Auktion bei eBay an, erzielte aber nicht den gewünschten Preis.

2010 – Jonathan Duhamel:

1992 – Hamid Dastmalchi: Über ihn lässt sich im Grunde dasselbe sagen wie über Matloubi. In der Pokerszene ist Dastmalchi mittlerweile mehr oder weniger unbekannt. Er hat seit 2002, als er Platz 14 beim WPT Five Diamond World Poker Classic belegte und $ 15.303 gewann, kein Pokerturnier mehr gewonnen.

1993 – Jim Bechtel: Der Baumwollfarmer aus Arizona spielte bereits seit mehreren Jahrzehnten Poker, bevor er das Main Event gewann. 2006 belegte Bechtel Platz 4 beim ||$50,000 H.O.R.S.E. Championship|| (Gewinner war Chip Reese). Bechtel ist nach wie vor Spieler der WSOP. Zuletzt beendete er das  2015 WSOP Main Event auf Platz 121 mit einem Gewinn von $ 46.890.

1994 – Russ Hamilton: Er soll der Hauptverantwortliche für die Cheating-Vorfälle beim mittlerweile nicht mehr bestehenden Pokerportal UltimateBet gewesen sein und gilt deshalb in der Pokerwelt als Persona non grata. In den letzten Jahren wurde Hamilton gelegentlich beim Spielen von Cash Games in Florida gesehen.

1995 – Dan Harrington: „Action“ Dan ist mittlerweile 70 Jahre alt und nicht mehr so viel unterwegs wie früher. Allerdings ist er in der Regel noch jedes Jahr bei der WSOP zu sehen. Das Main Event gewann er 1995, bekannter ist Harrington aber wahrscheinlich, weil er sich 2003 und 2004 zweimal nacheinander einen Platz am Finaltisch erspielte. Er ist Koautor der historischen Harrington on Hold'em-Bücher und wurde 2010 gemeinsam mit Erik Seidel in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

1996 – Huck Seed: Seed gewann vier Bracelets und ist als erfolgreicher Wetter bekannt. 2009 gewann er das NBC Heads-Up Poker Championship mit $ 500.000 und 2010 das WSOP Tournament of Champions mit demselben Betrag. Das war das letzte TOC. Seed ist nach wie vor regelmäßig auf der WSOP zu sehen.

1998 – Scott Nguyen: 2008, also zehn Jahre nach dem Gewinn des Main Event, holte Nguyen den Sieg beim $50.000 ||H.O.R.S.E. Championship|| einen der wichtigsten Titel beim Poker. Als fünfmaliger Bracelet-Gewinner wurde der „Prince of Poker“ 2013 in die Poker Hall of Fame aufgenommen und spielt immer noch regelmäßig Poker.

1999 – Noel Furlong: Ein weiterer Champion, der von der Bildfläche verschwand. Furlong ist aber wohlauf und lebt mittlerweile in Dublin. Gelegentlich nimmt er an Veranstaltungen in Irland teil, erreichte aber nach dem Poker-Boom nie wieder die gleiche Berühmtheit. Seinen letzten Gewinn erzielte er im April 2011, als er bei den Irish Open Platz 32 mit $ 13.580 belegte.

2013 – Ryan Riess

2000 – Chris Ferguson: Nach den Ereignissen des Black Friday in den Vereinigten Staaten zog sich Ferguson aus dem Pokergeschäft zurück. Nach einer fünfjährigen Auszeit kehrte der fünfmalige Bracelet-Gewinner 2016 in die WSOP zurück und gewann sage und schreibe 10 Geldpreise. Seinen bester Platz in diesem Sommer war Platz 4 bei Event 39: $10,000 NLH 6-Handed Championship mit einem Gewinn von $ 183.989.

2001 – Carlos Mortensen: Er ist einer der am häufigsten ausgezeichneten Spieler auf der World Poker Tour. Mortensen gewann als einziger Spieler sowohl das WSOP Main Event als auch die WPT Championship. Beim WPT Championship 2007 bezwang er 639 der weltbesten Spieler und erzielte seinen bisher höchsten Gewinn von $ 3.970.415.

2013 verpasste Mortensen knapp einen Platz am Finaltisch des WSOP Main Event und stellte seinen Ruf bei den November Nine mit Platz 10 mit einem Gewinn von $ 573.204 wieder her. Mortensen spielt nach wie vor fast täglich Turniere in Las Vegas und wurde als Mitglied der Klasse von 2016 gemeinsam mit Todd Brunson in die Poker Hall of Fame aufgenommen.

2002 – Robert Varkonyi: Der New Yorker war eine große Nummer während des Poker-Boom. Er spielt seltener Poker, nimmt aber gelegentlich noch an Turnieren teil. 2011 belegte er Platz 514 beim WSOP Main Event mit $ 23.876. 2013 wurde er 73. beim WSOP Seniors Championship mit einem Gewinn von $ 5.751. Kürzlich belegte er Platz 69 bei einer Foxwoods Poker Classic-Veranstaltung und erhielt $ 1.637.

2003 – Chris Moneymaker: Mit dem Gewinn des Main Event trug Moneymaker wesentlich zum Poker-Boom bei, der das Image des Pokerspiels grundlegend veränderte. Bis heute gehört Moneymaker zu den bekanntesten Spielern der Welt. Er ist aber nicht nur Spieler sondern auch Botschafter für das Spiel und arbeitet bei den Hollywood Poker Open. Zudem spielt er mit seinem eigenen Team, den Las Vegas Moneymakers in der Global Poker League.

2004 – Greg Raymer: Ähnlich wie bei Moneymaker basiert auch die Karriere von Raymer auf dem Gewinn des Main Event. Als Repräsentant der Pokerwelt gibt „Fossilman“ Poker-Coaching-Seminare und reist weiterhin zu Pokerturnieren durch die Vereinigten Staaten.

2014 – Martin Jacobson

2005 – Joe Hachem: Sein Sieg führte zu einem Poker-Boom in Australien, wo er bis heute eine Berühmtheit ist. Im Jahr nach seinem Sieg wurde Hachem ein World Poker Tour Champion, als er die WPT Five Diamond World Poker Classic mit einem Preisgeld von über $ 2,2 Millionen gewann. 2006 gewann er fast ein zweites Bracelet, als er bei der $2.500 Short-Handed NLH-Veranstaltung hinter Dutch Boyd den zweiten Platz belegte.

Hachem nimmt gemeinsam mit Shane Warne häufig an Wohltätigkeitsturnieren teil und tritt jährlich bei der WSOP an.

2006 – Jamie Gold: Seit seinem Sieg ist er ein fester Bestandteil der Pokerszene. Insbesondere nahm Gold mehrmals am High Stakes Poker von GSN teil. In den acht Jahren nach seinem Sieg gelangen Gold allerdings keine großen Erfolge mehr.

Erst letztes Jahr erzielte er einen sechsstelligen Gewinn, als er beim WSOP Event 59: $1.500 NLH (2015) den fünften Platz mit einem Preisgeld von $ 120.952 belegte. Im März 2016 wurde er hinter Antonio Esfandiari Zweiter beim WSOP Circuit Bicycle Casino Main Event mit $ 139.820.

2007 – Jerry Yang: Er ist der letzte Champion vor der Einrichtung des November Nine-Turniers. Yang hatte es nicht leicht. Er musste aufgrund von Problemen mit der amerikanischen Bundessteuerbehörde sein Bracelet und seine Corum Admiral's Cup-Uhr zurückgeben. Beide wurden später bei einer Auktion für einen unbekannten Preis verkauft.

Trotz aller Schwierigkeiten ist Yang ein liebender Familienvater, der viel Zeit in seinem Restaurant, dem Pocket 8's Sushi and Grill, in Las Vegas verbringt. Er nimmt noch immer an einigen Veranstaltungen der WSOP im Jahr teil und ist häufig auf Wohltätigkeitspokerveranstaltungen im ganzen Land anzutreffen.

2008 – Peter Eastgate: Einer der wenigen Spieler der jüngeren Geschichte der Pokerwelt, der von der Szene verschwand. Eastgate versteigerte sein WSOP Main Event-Bracelet auf einer Auktion für einen wohltätigen Zweck, es wurde für $ 147.500 an den Geschäftsmann William Haughey verkauft. Seit 2013 gewann er kein Preisgeld mehr bei einem Pokerturnier. Damals belegte er Platz 80 beim ISPT Main Event mit € 3.000. Eastgate hat offiziell seinen Rücktritt als Profispieler am Pokertisch erklärt.

2009 – Joe Cada: Michigans bester Gewinner wohnt weiterhin im sogenannten Wolverine State, reist aber jeden Sommer für die WSOP nach Las Vegas. 2014 verteidigte er als erster Champion seit 2003 seinen Main Event-Sieg und gewann ein zweites Bracelet. 2014 setzte er sich gegen ein Feld von 264 Spielern durch und gewann Event 32: $10.000 NLH Six-Handed mit $ 670.041.

2015 – Joe McKeehen:

2010 – Jonathan Duhamel: In den letzten fünf Jahren zeigte der Kanadier, dass sein Sieg kein reiner Glückstreffer war. In drei von fünf Jahren nach seinem Sieg gewann Duhamel über eine Million Dollar. 2015 war mit einem Preisgeld von $ 4.970.513 sein erfolgreichstes Jahr. In diesem Jahr gewann Duhamel sowohl den WSOP $111.111 High Roller for One Drop mit $ 3.989.985 als auch den WSOP Europe €25.000 High Roller mit $ 628.915 und erhielt dafür jeweils sein zweites und drittes goldenes Bracelet.

2011 – Pius Heinz: In den zwei Jahren nach seinem Sieg gewann Heinz Preisgelder von lediglich $ 8.739 bei Turnieren und er verschwand von der Bildfläche.

„Poker ist für mich wieder nur ein Hobby“, gab Heinz in einem Interview mit der PokerNews 2014 bei einer seiner seltenen Turnierteilnahmen an. „Ich war so etwas wie ein Profi, bevor ich das Main Event gewann. Für ungefähr eineinhalb Jahre nach dem Main Event war ich Profi. Jetzt spiele ich nur noch, wenn ich Lust und Spaß daran habe. Habe ich keine Lust, spiele ich nicht. Reisen war noch nie mein Ding, deshalb ist Poker auch nicht das richtige für mich.“

Trotzdem nahm Heinz im März 2016 am Eureka Poker Tour €5.300 Super High Roller teil und gewann mit € 44.814. Vielleicht kommt der frühere Champion doch noch einmal zurück? Wir werden sehen.

2012 – Greg Merson: Ein früherer Champion, der noch immer vorne mitspielt in der Pokerwelt. 2013 gewann Merson lediglich $ 42.990, aber im darauffolgenden Jahr beliefen sich seine Preisgelder auf $ 1.067.641. 2015 gewann er weitere $ 321.766. Seinen größten Einzelgewinn seit dem Main Event-Sieg erzielte er im Januar 2014, als er sich beim PCA $25k High Roller als Zweitplatzierter hinter Jake Schindler ein Preisgeld von $ 948.996 sichern konnte.

2013 – Ryan Riess: Riess war früher ein Dauerspieler im WSOP Circuit. Seit seinem Main Event-Sieg konzentriert er sich nur noch auf die großen Ligen. Nach seiner Karriere als 888poker-Profi lebt Riess heute zeitweise in Michigan und Las Vegas, reist aber oft zum Pokerspielen in der Welt umher. Im April gewann Riess beim WPT Seminole Hard Rock Finale mit $ 716.088 das zweithöchste Preisgeld seiner Karriere.

2014 – Martin Jacobson: Der Schwede ist nach wie vor einer der angesehensten Poker-Botschafter der Szene. Er reist durch die Welt und spielt Poker: in Prag, Malta, Monte Carlo und Dublin. Jacobson gewann nach seinem großen Sieg allerdings lediglich zwei Preisgelder im Folgejahr. Er belegte Platz 55 beim 2015 WSOP Event 51: $3.000 No-Limit Hold'em Six-Handed mit $ 7.887 und Platz 111 bei Event 57: $1.000 NLHE mit $ 2.516.

2015 – Joe McKeehen: Pennsylvanias bester Spieler rockt seit seinem Sieg bei der WSOP weiterhin die Szene. Im Oktober 2015 setzte er sich gegen 267 Spieler durch und gewann das Wynn Fall Classic Main Event. Im Januar 2016 belegte er hinter Bryan Kenney beim PCA $100k Super High Roller den zweiten Platz mit einem Preisgeld von mehr als $ 1,2 Millionen. Im März gewann er das Seminole Hard Rock Showdown Event 18: $2.200 NLH Eight Handed mit $ 104.608. Einen Monat später wurde er dritter beim Borgata Spring Championship Event 17: $2.500 NLH mit $ 138.104.

2016 – Qui Nguyen:  Letztes Jahr setzte sich Qui Nguyen gegen 6.737 Spieler durch und gewann das WSOP Main Event 2016 mit $ 8.005.310. Nguyen spielt noch gelegentlich in Poker Rooms in Las Vegas, in der Regel bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Der Amerikaner mit vietnamesischen Wurzeln spielt nicht mehr viele Turniere, ist aber immer mit seinem Markenzeichen, dem Waschbären-Cap, unterwegs. Seit seinem letzten großen Sieg hat er tatsächlich keinen Bargewinn mehr erzielt. 

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