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Ist Bitcoin Teil der Pokerzukunft?

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Wenn es etwas gibt, was wir seit Einführung der Kryptowährung 2009 über Nutzer von Bitcoin gelernt haben, ist es, dass sie das Glücksspiel lieben.

SatoshiDice, eine der ersten Bitcoin-unterstützten Wettseiten, benannt nach dem geheimnisvollen Pseudonym des Gründers Satoshi Nakamoto, war zeitweise für die Hälfte aller Transaktionen des gesamten Bitcoin-Netzwerks verantwortlich.

Diese Erkenntnis entging auch einigen namhaften Glücksspielunternehmen nicht, so dass es heute im Jahr 2016 eine Vielzahl von Onlinecasinos mit Bitcoin-Unterstützung gibt.

Die Welt des Pokers nimmt die digitale Währung jedoch deutlich zögerlicher an – und in diesem Blogpost schauen wir uns an, woran das liegen könnte. Dazu gehen wir auf den Ursprung von Bitcoin genauer ein.

Die Anfänge von Bitcoin

Nakamoto stellte das Konzept Bitcoin das erste Mal im Oktober 2008 einer Kryptographie-Mailingliste vor, aber es dauerte ein weiteres Jahr, bis die Währung als Opensource-Software erschien.

Da Bitcoins als Entlohnung für Zahlungsabwicklungen vorgesehen waren, bei denen Nutzer die Rechenleistung ihrer Computer für die Verifikation und Nachhaltung von Zahlungen in einem öffentlichen Journal anboten, wurden sie anfangs nur an die Pioniere dieses Systems ausgegeben.

Der als "Mining" bekannte Prozess erlaubte frühen Anwendern der Währung ein konstantes Angebot an Bitcoins zu produzieren, aber als die Anzahl der Bitcoin-Transaktionen stieg, nahm damit auch der Wert der Einheiten selbst und der notwenige Mining-Aufwand zu.

Heute können Bitcoins gegen andere Währungen eingetauscht oder für Produkte und Serviceleistungen ausgegeben werden, wobei eine optionale Transaktionsgebühr an den "Miner" geht.

Aber was ist nun ein “Bitcoin”?

Wie oben erklärt, ist “Bitcoin” die Einheit einer digitalen Währung, mit der man direkte "Peer-to-Peer"-Transaktionen durchführen kann, ohne dass ein Vermittler dazwischen geschaltet werden muss.

Diese Transaktionen werden über Netzwerkknoten verifiziert und in einem Journal bekannt als “Blockchain” öffentlich verteilt. Da nur eine endliche Anzahl an Bitcoins jemals produziert werden, wird der Wert auch weiterhin mit der Entwicklung des Markts ansteigen.

Benutzer können ihre Bitcoins in einem digitalen Geldbeutel, einer so genannten Wallet, speichern und damit für Produkte und Serviceleistungen zahlen oder die Bitcoin gegen Bargeld eintauschen oder in andere Währungen wechseln.

Da die Blockchain ein öffentliches Journal ist, werden alle Bitcoin-Transaktionen anonym durchgeführt. Nutzer, die berechtigt sind, die Blockchain zu editieren, bestätigen nur, dass eine Transaktion stattgefunden hat und aktualisieren die Aufzeichnungen entsprechend.

Bitcoins und Onlinepoker

Auch wenn Pokerseiten Bitcoin generell eher langsam annehmen, gibt es dennoch einige Onlinecasinos, welche die Währung momentan unterstützen.

Dies bietet den Nutzern einige Vorteile:

  • Anonymität: Die Bitcoin-Nutzung bietet zusätzliche Sicherheit, da Nutzer bei einer Transaktion niemals persönliche Informationen angeben müssen. Dieser Faktor mindert Bedenken über die Sicherheit von Pokerseiten, da sensible Nutzerdaten nicht gefährdet sind.
  • Sicherheit/Niedrige Gebühren: Jede Bitcoin-Transaktion muss von beiden Parteien bestätigt werden, bevor die Blockchain aktualisiert werden kann. So ist die Fairness aller Zahlungen garantiert, und da kein Vermittler benötigt wird, sind die Gebühren kostenlos bis gering.
  • Steigender Wert: Um den Wert der Bitcoin-Ökonomie zu stabilisieren, wird nur eine endliche Anzahl hergestellt. Damit steigt der Wert von bestehenden Bitcoins stetig und die Währung ist nicht so anfällig für Marktschwankungen wie andere Währungsformen.

Etwas verallgemeinert könnte man sagen, dass der Bitcoin-Wert parallel mit der für das Mining benötigten Rechenleistung steigt, welche über die Zeit zunehmend unerschwinglich wird.

Unabhängig davon wirkt sich die Stärke anderer Währungen durchaus auf die Bitcoin-Umrechnung aus, da man fixe Einheiten gegen einen unabhängigen Währungsmarkt handelt.

Bitcoin-Wert im Verlauf der Jahre

Seit Beginn ist der Wert eines Bitcoin auf einem (mehr oder weniger) steigenden Kurs. Von dem Wert bei der ersten Transaktion im Jahr 2010 (natürlich für eine Pizza) von $ 0,01 ist der Wert zwischenzeitlich auf bis zu $ 1.250 im Jahr 2013 gestiegen.

Der Preis fiel bald auf knapp die Hälfte, und er fiel erneut, als Flexcoin 2014 gehackt wurde. Letztes Jahr erreichte er ein Tief von $ 200, hat sich aber im Jahr 2016 auf einen Wert von $ 750 erholt.

Die Probleme beim Bitcoin-Poker

Während Bitcoin sicherlich eine zukunftsfähige Zahlungsmethode für Onlinepokerseiten darstellt, gibt es dennoch eine Reihe von Bedenken, die den Durchbruch verhindern könnten.

Darunter befinden sich unter anderem:

  • Niedrige Akzeptanz: Bitcoin ist momentan keine häufig unterstützte Zahlungsart bei Onlinepokerseiten. Solange das so bleibt, wird die Nutzung der digitalen Währung eingeschränkt bleiben, da Spieler mit ihr nicht so einfach von einem Anbieter zum anderen wechseln können wie mit anderen Zahlungsmethoden.
  • Konkurrenz: Nichts verhindert, dass eine neue Form der Online-Kryptowährung in direkter Konkurrenz mit Bitcoin auf dem Markt erscheint. In diesem Szenario könnte sich der Markt spalten und der Wert der Bitcoin könnte fallen, wenn Benutzer lieber in das neue Format investieren.
  • Hacking-Gefahr: Auch wenn Bitcoin und die Blockchain selbst außerordentlich sicher sind, wenn Bitcoin innerhalb eines zentralen Netzwerks wie einer Poker- oder Casinoseite verwaltet wird, könnten Hacker eventuelle Sicherheitslücken des Netzwerks ausnutzen.

Als die Onlinebörse Bitomat 2011 17.000 Bitcoins verlor, fiel der Bitcoin-Wert auf ein nie dagewesenes Tief. Dies sollte nicht der einzige fahrlässige Security-Vorfall bleiben, der den Währungswert beeinflusste.

Bitfloor wurde 2012 gehackt, wobei 24.000 Bitcoin im Wert von rund einer Viertelmillion Dollar gestohlen wurden. Instawallet wurde ein Jahr später gehackt und verlor 35.000 Bitcoins, während sich 2013 ein in Hongkong ansässiger Bitcoin-Handel mit Investorengeldern in Höhe von $ 5 Mio. aus dem Staub machte.

Bitcoin-Investoren, die auf gute Nachrichten hofften, wurden 2014 erneut enttäuscht, als die Börse Flexcoin gehackt wurde. Kurz darauf musste der Anbieter schließen, um weitere Verluste der Händler zu verhindern.

  • Bearbeitungszeit: Da die Blockchain bei jeder Bitcoin-Transaktion manuell aktualisiert werden muss, kann die Bearbeitung dauern. Aktuell ist die Anzahl von Transaktionen bei Bitcoin auf rund sieben pro Sekunde beschränkt. Diese Limitierung muss aufgrund der wachsenden Nachfrage dringend angehoben werden.
  • Papierkram: Während Zahlungen bei anderen Anbietern wie bei PayPal gegen Gebühr von einem Vermittler ausgeführt werden, überlassen Pokerseiten mit Bitcoin die Zahlungsverwaltung dem Nutzer. Das macht die Buchhaltung zu einem komplizierten Prozess.

Die Zukunft von Bitcoin

Damit Bitcoin auf Onlinepokerseiten in Zukunft richtig aufblühen kann, müssen zunächst einige Hürden überwunden werden.

Während die Nutzung der Kryptowährung wie in den USA grauen Märkten Tür und Tor öffnen könnte – dort sind es die Poker-Zahlungsabwicklungen der Banken, die illegal sind, nicht das Spiel selbst – ist die aktuelle Zahlungsabwicklung nicht so komfortabel wie bei anderen Zahlungsmethoden.

So ist der Wert eines einzigen Bitcoin so groß, dass er für die meisten gewöhnlichen Transaktionen in kleinere Einheiten geteilt werden muss. Das kann zu Verwirrung führen, wenn die Währung in amerikanische Dollar oder britische Pfund gewechselt wird, da diese Bruchteile einen anscheinend willkürlichen Betrag repräsentieren.

Zweitens ist zu bedenken, dass es bei steigendem Erfolg von Bitcoin zunehmend verlockend für Bitcoin-Hoster wird, kriminell zu werden. Hackerangriffe auf MtGox, Flexcoin und Poloniex zeigen, dass die Branche weiterhin ein verletzliches Ziel darstellt.

Fazit

Momentan bleibt die Bitcoin-Nutzung hin- und hergerissen zwischen Idealen und Realität. Fakt ist, das Bitcoin das Potential hat, eine dezentralisierte, demokratische Währung frei von Einfluss und Kontrolle durch Banken und Organisationen zu werden.

Leider müssen für die Zahlungsansprüche von tausenden täglichen Pokertransaktionen immer größere Blöcke simultan verarbeitet werden. Dazu wird mehr Rechenleistung benötigt, was Bitcoin möglicherweise in die Hände der Mächtigen treiben könnte.

So wird die Währung auf absehbare Zeit die Rücklage einiger Spekulanten und vertrauenswürdiger Onlinepoker-Spieler bleiben, die in den letzten Jahren von den vielen Onlineskandalen abgeschreckt wurden. Denn wer will schon einen weiteren Fall wie bei Ultimate Bet erleben?

Letztes Jahr sagte der Profipokerspieler und Geschäftsmann hinter der Bitcoin-Seite SealsWithClubs Bryan Micon: "Und wieder können wir einen kleinen, unregulierten Markt beobachten, der ausschließlich von menschlichem Angebot und Nachfrage bestimmt wird."

So lange wie die Nachfrage und fragwürdige Umgang mit der Sicherheit bestehen, werden Pokerspieler weiterhin ihre Kreditkarten bevorzugen. 

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