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Richtig anziehen und gewinnen

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Ursprünglich hatte Kleidung nur einen Zweck: den Menschen zu wärmen. Dann änderte sich das. Und keiner weiß warum. Auf einmal war das Aussehen wichtiger als alles Andere. Was zählte, war der Stil. Kleidung wurde zum Symbol und Prominente liefen als lebende Litfaßsäulen herum.

Dann wurde auch noch alles psychologisch analysiert.

Die richtige Kleidung macht den Unterschied

Wussten Sie, dass Sie sich stärker fühlen, wenn Sie ein Superman-T-Shirt tragen?

Das ist kein Scherz. Der amerikanische Journalist und Schriftsteller A. J. Jacobs hat in einem Selbstversuch ein ganzes Jahr lang die biblischen Gesetze so getreu wie möglich befolgt. Dazu gehörte auch, sich weiß anzuziehen. Noch heute kleidet er sich regelmäßig wie Jesus, weil er sich dann „glücklicher, leichter und reiner“ fühlt.

Verhält man sich anders, wenn man einen weißen Arztkittel trägt? Laut einem Artikel im Journal of Experimental Social Psychology aus dem Jahre 2012 ist die Antwort: ja, man verhält sich dann anders. Die Forscher fanden heraus, dass Personen in einem Arztkittel insgesamt aufmerksamer waren als Personen in einem Malerkittel.

Und hier noch eine Studie.

Eine Umfrage der Gäste in den Hotels der Kette Holiday Inn Express ergab Folgendes: 90 % der Befragten waren der Meinung, dass gute Kleidung im Job ein Muss ist.

Stellen Sie sich vor, Sie wären professioneller Pokerspieler.

Würden Sie aufgrund Ihres Outfits ein paar zusätzliche Big Blinds pro Stunde gewinnen?

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Outfit und Poker

Wir haben zehn modebewusste Spieler und Spielerinnen aus der Pokerwelt zusammengebracht, damit sie uns ihre Geheimnisse in Sachen Outfit am Pokertisch verraten ...

Wie wirkt das Outfit am Pokertisch auf die Mitspieler? Ändern diese aufgrund Ihrer Erscheinung ihre Spielweise?

Ganze 90 % der Befragten glauben, dass das Outfit am Pokertisch die Spielweise der Gegner beeinflusst. Die meisten Profispieler waren allerdings überzeugt, dass dies nur beim Pokern gegen Freizeitspieler gilt, Profispieler ließen sich nicht durch äußere Erscheinungen ablenken.

„Das Äußere und das Auftreten am Tisch haben Einfluss auf die Spielweise der Gegner“, sagt Shannon Shorr, früher 7. in den Top 10 der Spieler des Jahrzehnts (Player of the Decade) auf dem Global Poker Index. „Unser Unterbewusstsein macht sich anhand der wenigen verfügbaren Infos sofort ein Bild des Gegenübers, deshalb ist die äußere Erscheinung so wichtig.“

Da der erste Eindruck anhand der Kleidung gebildet wird, vermitteln einige Profis über ihr Outfit gern den Eindruck, nicht seriös und eher unsicher zu sein.

„Ich trage in der Regel eine Mütze, ein Sweatshirt und eine Jogginghose. Dann denken die anderen Spieler, dass ich ein Internetspieler bin“, so Jean-Marie Vandeborne. „Die glauben dann, ich bluffe öfter.“

„Es gibt ausgefuchste Spieler, die die Wahrnehmung der anderen durch ihr Outfit beeinflussen“, ist Shorr überzeugt.

Der frühere Main Event Champion der European Poker Tour (EPT) Ben Wilinofsky ist ein Meister der Verkleidung.

„Ich versuche, reich und dumm auszusehen. Beides stimmt allerdings nur bedingt“, sagt er.

Die Kleidung kann sich aber auch als Nachteil für den Profi erweisen. Das gilt insbesondere für gesponserte Profispieler.

„Wenn mich ein Spieler nicht kennt, meinen 888-Aufnäher sieht und daraus ableitet, dass ich ein Profispieler bin, könnte das durchaus seine Spielweise gegen mich beeinflussen“, glaubt Chris Moorman, der weltweit erfolgreichste MTT-Spieler.

Tragen Sie bestimmte Kleidungsstücke oder Accessoires, um sich am Tisch einen Vorteil zu verschaffen? Wenn ja, was und warum?

60 % der Befragten gaben an, sich mit bestimmten Kleidungsstücken oder Accessoires Vorteile am Tisch verschaffen zu wollen. Beim Wie variierten die Antworten.

Sean Jazayeri, Mitglied des Champions Club der World Poker Tour (WPT), ist überzeugt durch das Tragen einer Sonnenbrille im Vorteil zu sein:

„Mit einer Sonnenbrille kann man Gegner verunsichern, ich trage sie meist in Turnieren und kann so meine Gegner unbemerkt beobachten“, so Jazayeri.

Ben Wilinofsky trägt gern einen Schal.

„Ich verstecke meinen Mund manchmal hinter einem Schal“, sagt Wilinofsky. „Ich fühle mich ab und zu unsicher unter anderen Menschen. Mit dem Schal sorge ich dafür, dass keiner meine Mimik lesen kann.“

Matas Cimbolas, ebenfalls Mitglied des Champions Club der WPT, trägt auffällige Kopfbedeckungen. Die Leute sprechen ihn daraufhin an und sind in seiner Gegenwart entspannter – was wiederum zu seinem Vorteil ist.

„Ich trage gerne Hüte. Das ist dann gelegentlich Gesprächsthema während des Spiels“, sagt Cimbolas.

Shannon Shorr schwört ebenfalls auf lustige Hüte oder ausgefallene Card-Guards. 888 Ambassador Natalie Hof ist überzeugt, dass einige Frauen sich durch die entsprechende Kleidung Vorteile gegenüber ihren männlichen Mitspielern verschaffen.

„Ich selber würde es nicht machen. Aber wenn den Herren der Schöpfung eine sexy gekleidete Frau gegenübersitzt, könnte das durchaus ihr Spiel beeinflussen,“ so Hof.

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Accessoires, geschmacklose und seltsame Outfits

Haben Spieler mit bestimmten Outfits oder Accessoires Ihr Spiel schon einmal negativ beeinflusst?

Nur 30 % der befragten Spieler glauben, dass Kleidung oder Accessoires sich schon einmal negativ auf ihr Spiel ausgewirkt haben.

Natalie Hof trägt gern hochgeschlossene Kleidung und Chris Moorman trägt keine Sonnenbrillen mehr.

„Vor vielen Jahren habe ich einmal mit Sonnenbrille gespielt und das Board falsch gelesen. Danach war ich durch mit Sonnenbrillen“, so Moorman.

Wer ist der am schlechtesten gekleidete Pokerspieler, den Sie kennen?

Für Jean-Marie Vandeborne teilen sich Phil Hellmuth & Davidi Kitai den Preis für den am schlechtesten gekleideten Spieler. Natalie Hof findet den Stil von ElkY nicht gerade ansprechend, sagt aber, er sei ein netter Kerl. Ben Wilinofsky lässt keinen Zweifel daran, wer sich seiner Meinung nach dringend Modetipps von Dolce oder Gabbana holen sollte.

„Ich finde ja, Mode ist etwas sehr persönliches. Solange man glücklich und zufrieden mit seinem Äußeren ist, gibt es kein ‚schlecht gekleidet‘“, sagt Wilinofsky, fährt dann aber fort: „Der am schlechtesten gekleidete Spieler der Pokerwelt ist auf jeden Fall Dominik Nitsche.“

Aber keiner unserer Superstars hat sich schon einmal mit einer Babypuppe an den Tisch gesetzt.

„Letzten Sommer in Las Vegas habe ich etwas echt Abgedrehtes gesehen“, erzählt Matas Cimbolas. „Da hat ein Typ mit einer Babypuppe in einer Babytrage Turniere gespielt.“

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No-Gos bei Kleidung und Accessoires

Welches Kleidungsstück oder Accessoire würden Sie beim Poker verbieten und warum?

Hier waren sich die Spieler weitgehend einig, dass alles, was den Hals oder die Augen bedeckt oder verschleiert, nicht erlaubt sein sollte. Nur ein Teilnehmer war der Meinung, es müsste nichts verboten werden.

Zwei Dinge wurden häufig genannt.

1. Alles, was Kopf & Hals bedeckt

60 % aller Befragten würden Sonnenbrillen verbieten, 20 % finden, Schals und Kapuzen gehören nicht an den Pokertisch. Große Einigkeit herrschte darüber, dass ein wichtiger Aspekt beim Poker verloren geht, wenn man die obere Gesichtshälfte der Mitspieler nicht sehen kann.

„Alles, was den Kopf bedeckt, ist nicht gut für das Spiel“, sagt Lodovic Jonsen, der frühere Gewinner der United Kingdom & Ireland Poker Tour (UKIPT).

„Ich bin kein Befürworter von Sonnenbrillen, Schals oder anderen Dingen, die das Gesicht bedecken“, so Kenny Hallaert, früherer Spieler der WSOP November Niner und Turnierleiter. „Meiner Meinung nach gehört das Lesen der Gesichtsmimik zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Spielers. Deshalb sollte das Gesicht beim Spielen zu sehen sein.“

888 Ambassador Chris Moorman und der Amerikaner Shannon Shorr stimmen Hallaert zu.

„Sonnenbrillen verfälschen das Spiel“, sagt Moorman.

Shorr würde „Sonnenbrillen verbieten. Dann gäbe es diese künstlich-dramatischen Momente beim Auf- und Absetzen nicht mehr und alles würde etwas schneller gehen.“

2. Alles, was einen Spieler abschottet oder isoliert

Sean Jazayeri ist der Meinung, Smartphones und Kopfhörer gehören verboten, damit es wieder geselliger am Tisch zugeht. John Eames, früherer Gewinner des World Series of Poker Circuit (WSOPC) Main Event, findet ebenfalls, Kopfhörer haben am Tisch nichts zu suchen. Wenn die Leute wieder mehr miteinander reden würden, wäre das Spiel entspannter und würde auch mehr Spaß machen.

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Dresscode am Finaltisch

Finden Sie, am Finaltisch sollte mehr Wert auf gute Kleidung gelegt werden? Und warum?

70 % der Befragten waren der Meinung, Spieler sollten am Finaltisch auf eine gute äußere Erscheinung achten. Als Hauptgrund gaben sie an, dass sich dann mehr Freizeitspieler für das Spiel interessieren würden. Es gab aber auch ein paar Abweichler.

„Die Spieler spielen nicht für die Branche, sondern für sich selbst“, sagt Jean-Marie Vandeborne. „Wichtig ist, dass sie entspannt sind. Deshalb finde ich nicht, das sie auf eine gute äußere Erscheinung achten sollten.“

„Früher hätte ich auf jeden Fall gesagt, die Spieler sollen sich am Finaltisch ordentlich anziehen“, sagt Shannon Shorr. „Heute denke ich, jeder sollte anziehen, was er möchte und was ihn glücklich macht. Das Gute am Poker ist doch, dass es jeder spielen kann und es keinen Dresscode gibt.“

Sind Pokerspieler wirklich abergläubisch?

Sind Sie abergläubisch, was Kleidung oder Accessoires beim Poker angeht?

Meiner Meinung nach sind Pokerspieler nicht abergläubisch.

Nur drei Spieler gaben an, abergläubisch zu sein. Zwei davon sind es mittlerweile nicht mehr. Ludovic Jonsen zog früher einen bestimmten Pullover als Glücksbringer an und Natalie Hof trug eine Zeitlang einen Ring ihrer Mutter. Ben Wilinofsky ist als einziger auch heute noch abergläubisch. Obwohl seine Gegner das vielleicht etwas ekelig finden ...

„Ich trage immer die Unterhose, die ich beim Sieg des EPT Berlin anhatte“, so Wilinofsky.

Politik und Religion in der Pokerwelt

Sollte es erlaubt sein, dass Spieler am Pokertisch Kleidung mit politischen oder religiösen Botschaften tragen?

Die Teilnehmer waren in dieser Frage sehr gespalten. Einige wenige sind der Meinung, politische oder religiöse Botschaften sind in Ordnung – vorausgesetzt sie sind nicht abwertig oder beleidigend. Aber die meisten Leute finden, es wäre für die Turnierleitung unmöglich, diesbezüglich eine Regelung festzulegen und würde nur zu Problemen auf den Touren führen.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass Kleidung mit politischen oder religiösen Botschaften beleidigend sein kann. Es gibt so viele Meinungen, Religionen und Überzeugungen – da würde es zwangsläufig Probleme geben“, sagt Matas Cimbolas. „So etwas müsste durch die Turnierleitungen sehr genau geregelt werden.“

„Ich finde, die Spieler sollten durchaus mit Botschaften auf der Kleidung ihre Meinung kundtun dürfen“, so Shannon Shorr. „Das Tolle am Poker ist doch, dass es keinen Chef gibt, der einem vorschreibt, was man anziehen soll. Eine Kleiderkontrolle oder -vorschrift wäre grenzwertig.“

Kenny Hallaert ist Turnierleiter und lehnt die Idee ab.

„Als Organisator eines Turniers würde ich das nicht zulassen. Religion und Politik haben nichts mit Poker zu tun. Wenn jemand seine Meinung kundtun möchte, dann bitte nicht am Pokertisch.“

Chris Moorman bemerkt sehr treffend:

„Jeder kann machen, was er will. Aber die Leute sollten sich dann nicht über bohrende Fragen und mögliche Gegenreaktionen wundern oder aufregen.“

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Gesponserte Kleidung/Spieler als Werbeträger

Würden Sie als Werbeträger Kleidung einer bestimmten Marke am Pokertisch tragen?

Nur John Eames gab an, keine Kleidung einer bestimmten Marke am Pokertisch tragen zu wollen.

„Da müsste schon einiges passieren“, sagt Eames.

Der Rest der Teilnehmer sah das anders. Es gab allerdings einige Vorbehalte, hauptsächlich finanzieller Art. Einige Befragte gaben an, gesponserte Kleidung zu tragen, wenn der Stil stimmt und sie die Marke unterstützen können.

„Ich könnte mir vorstellen, etwas anzuziehen, wenn ich von der Marke überzeugt wäre“, sagt Shannon Shorr und fährt fort: „Oder wenn ich entsprechend dafür bezahlt werde.“

Welche Kleidungsstücke oder Accessoires erschweren das „Lesen“ der Mitspieler?

Wie gehabt: Sonnenbrillen, Schals und Kapuzen. Fast alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass diese drei Kleidungsstücke bzw. Accessoires das Einschätzen anderer Spieler erschweren.

Nur Ludovic Jonsen war anderer Meinung.

„Spieler im Gothic- oder Mosher-Stil könnte man schwer einschätzen“, sagt Jonsen.

Aber in so einer Runde gäbe es wohl niemanden mit Superman-T-Shirts oder weiß gekleidete Spieler.

Danke an Sean Jazayeri, Ludovic Jonsen, Jean-Marie Vandeborne, Ben Wilinofsky, Kenny Hallaert, John Eames, Matas Cimbolas, Natalie Hof, Shannon Shorr und Chris Moorman für ihre Unterstützung.

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