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Die Kevin “Phwap” Boudreau Geschichte

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Kevin Boudreau PHWAP'S BACK - eine Poker Comeback Geschichte. Eine Dokumentation von Ian Tuason.
Du kannst nicht kontrollieren, welchen Karten du ausgeteilt bekommst, nur wie du sie spielst.
Randy Pausch

Im Eifer des Gefechts ist Poker ein sehr individueller und fordernder Sport. Hier steht man in direkter Konkurrenz mit einem, zwei, drei oder sogar neun Kontrahenten und muss sich behaupten. Viele Pokerspieler die das Spiel sehr ernst nehmen ist dies eine exzellente Gelegenheit neue Menschen kennen zu lernen und starke Bände und Freundschaften entstehen. Kevin Boudreau ist hier ein sehr passendes Beispiel. 

Im Laufe seiner Karriere lernte Boudreau eine breite Masse an Spielern im Two Plus Two Internet Forum und auf Live Events kennen. Daraus erstand eine Gruppe, die sich später den Namen "Ship it Holla Ballas" nannte. In dieser fanden sich bekannte Charaktere wie beispielsweise Tom Dwan, Phil Galfond, Andrew Robl und David Benefield. 

Darüber hinaus konnte man auch hier Peter Jetten, Gabe Patgorski und Mario Silvestri III finden - Menschen an die Sie sich erinnern sollten. Jedes Mitglied konnte sehr stark davon profitieren Zeit mit diesen Leuten zu verbringen und die geknüpften Beziehungen waren viel wert.  


Als alles anfing vollkommen schief zu laufen

Die genannten Pokerspieler, Kevins Familie und seine Freundin waren alle bis aufs Mark erschüttert, als ein desaströses und unvorhersehbares Ereignis am 14. Juni 2013 beinahe sein Leben nahm. Nur durch seinen starken Willen und die kompromisslose Unterstützung seiner Familie konnte die dramatische Tragödie abgewendet werden. 

Die meisten Details über die Geschehnisse sind in der Welt des Pokers bekannt. In einer kurzen Pause vom $3.000 Mixed Max No Limit Hold'em Event in der World Series of Poker 2013 litt Kevin unter großen Kopfschmerzen und kollabierte in seinem Auto in einer Parkbucht vor dem Subway, nur einen Steinwurf vom Rio entfernt. 

Die Ursache dafür war ein Schlaganfall, sowie eine aufgetretene Hirnblutung - ein genetischer Defekt der bei weniger als einem Prozent der Weltbevölkerung auftritt. Im Grunde litt er an einer tickenden Zeitbombe von dem Moment an, in dem er geboren wurde. Die Ursachen konnten nicht in seinem Lebensstil oder Stress gesucht werden. Nach seinem Kollaps füllte sich sein Schädel zunehmend mit Blut und er wurde in Windeseile ins Krankenhaus transportiert. 

Während Kevin um sein Leben kämpfte, waren seine Eltern auf einem Urlaubstrip in Colorado und ahnten nichts von den sich ereignenden Horrorszenarien. Samantha, Kevins Freundin, rief sie umgehen an um ihnen die schreckliche Nachricht zu übermitteln. Tom Dwan half dabei die Eltern innerhalb kürzester Zeit nach Vegas zu ihrem Sohn zu fliegen. 

Den Einschätzungen der behandelnden Ärzten nach waren Kevins Chancen zeitweise unglaublich schlecht, doch dieser hatte andere Pläne und schlug dem Tod ein Schnippchen. Seine Familie und Freundin waren sich unsicher, welche Folgen der Zwischenfall hinterlassen könnte und welche Auswirkungen der Schlaganfall auf sein Leben haben wird. Jedoch waren sie alle fest entschlossen ihn auf seinem Weg zu begleiten und ihm alle Unterstützung zu bieten, die er brauchte. 

"Für Kevin war das mit Abstand wichtigste, dass seine Freundin Samantha und seine sehr liebevolle Familie an seiner Seite waren", sagte Jetten. "Sie haben eine solch unfassbar couragierte Unterstützung geleistet, dass sie diejenigen sind, die am meisten für Kevins großartigen Fortschritt verantwortlich sind."

Es ist ein noch weiter Weg

Der Fortschritt war schmerzhaft langsam, aber sobald er physisch in der Lage dazu war, sagte Kevin Boudreau jenen um ihn herum, dass er gerne wieder Online Poker spielen würde. Für Jetten, der nach Colorado gereist war um seinen langjährigen Freund zu besuchen, war es eine große Überraschung diesen am Computer vier Pokertische spielen zu sehen. 

"Während einem meiner Besuche sah ich Kevin online", sagte Jetten. "Und er spielte ziemlich gut. Es ist schwer zu verstehen doch der "Poker Teil" seines Gehirns schien noch immer gut zu funktionieren."

Kommunikation war und ist teilweise immer noch schwierig für Boudreau, doch als Jetten ihn wieder in Aktion sah, hatte er einen Rat für ihn

"Er konnte mir noch immer nur Ja/Nein Antworten geben, also beobachtete ich hauptsächlich, aber er spielte echt gut", sagte Jetten. "Der einzigen Ratschlag den ich ihm geben konnte war weniger Tische zu spielen, da er gelegentlich austimte. Jedoch bestand er darauf weiterhin so viele Tische wie möglich zu spielen. Er suchte nach der Herausforderung".

Als er Blut geleckt hatte, war Bourdreaus Antrieb wieder Live Poker spielen zu können eine wichtige Säule seiner Besserung. Es war nur noch eine Frage der Zeit und der schwierigen Physiotherapie, bis Kevin durch die Macht seines Willens seinen Weg an die Tische fand. 

"Ich weiß, dass Poker ein großer Motivationsfaktor für Kevin war", sagte Jetten. "Er liebt es dieses Spiel zu spielen und eines Tages wieder an live in einem Casino zu spielen war ein Ereignis, dem er schon lange entgegen blickte". 

  
Das Mini-Comeback

Nach vielen Monaten der Physiotherapie war Kevin fit genug um seine Freunde in Las Vegas während der WSOP 2014 zu besuchen. Nur ein Jahr nach seinem Unfall der ihn beinahe sein Leben kostete, war er wieder dort wo er hinzugehören scheint. Er war gewillt wieder voll einzusteigen, doch seine Freunde rieten ihm dazu sich zunächst erreichbarere Ziele zu setzen und nichts zu überstürzen. 

"Ich wusste, dass er wieder Poker spielen wollen wird. Ich wusste jedoch nicht, dass wie stark sein Wunsch war. Er schlug alle Vorschläge etwas anderes zu tun in den Wind. Er wollte ernsthaft ein Bracelet Event im Jahre 2014 spielen und wir mussten ihn davon überzeugen zunächst an einem Sit & Go teilzunehmen, anstatt an einem Turnier, welches mit 12 oder mehr täglichen Spielstunden verbunden war".

Eine Gruppe von 10 Menschen betrat den Satellite Bereich des Pavillion Raumes der WSOP und machte die Rückkehr Kevins perfekt. Er war von Freunden und Familie umringt. 

"Das Sit & Go war sehr lustig", sagte Jetten. "Kevins Vater Jim spielte auch mit und hatte einen guten Lauf. Kevin und Jim kamen weiter als Brian, Grabe, Jaime und ich".

Boudreau machte sich wieder auf den Weg nach Colorado, um seine Therapie fortzusetzen und online Poker zu spielen. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich, dass Kevin den Weg vom Filmemacher und Pokerspieler Ian Tuason kreuzen würde. 

"Ich war ein großer Fan von Kevins YouTube-Videos", sagte Tuason." Als ich erfuhr, dass Kevin einen Schlaganfall während der WSOP 2013 erlitt, war ich schockiert. Ich kannte ihn zwar nicht persönlich, dennoch habe ich sehr gehofft, dass er sich wieder erholt. Als ich las, dass er aus dem Krankenhaus Las Vegas entlassen wurde und auf dem Weg nach Colorado war, war ich sehr erleichtert."

Ein treffen mit einem befreundeten Pokerspieler brachte Tuason und Boudreau näher zusammen. 

"Etwa ein Jahr [nach Bourdeaus Unglück] begann ich damit eine Pokerdokumentation zu entwickelt. Ich versuchte Kapital aufzutreiben und hielt das Pokerspielern Ausschau", sagte Tuason. "Ich traf mich mit Peter Jetten um Ideen für meine Dokumentation zu besprechen und er schlug mir Kevin vor."

 

Kevin hat andere Ideen

Ohne dass es jemand außerhalb seiner Familie wusste - selbst nicht seine engen Freunde wie Jetten - sah Kevin eine goldene Gelegenheit um wieder in die Welt des Turnierpokers einzusteigen. Mit einem riesigen Event, welches in seiner Heimatstadt Colorado abgehalten wurde, sah er eine Chance, die zu groß war um ihr zu widerstehen. 

Aus dem Nichts tauchte Boudreau an Tag 1C des MSPT Main Events im Golden Gates Casino in Black Hawk, Colorado auf. Nach dem Ende des ersten Spieltages hatte er einen beachtlichen Chipstack, sodass die Katze aus dem Sack war. 

"Ich glaube ich hörte es nach dem ersten Tag des Turniers", sagte Jetten. "Ich bekam sofort Nachrichten und sah Posts von Kevin wie er spielte und Chips hatte! Von diesem Moment an wartete ich sehnsüchtig auf weitere Updates."

Boudreau rauschte durch den zweiten Tag und war Chipleader zu verschiedenen späten Momenten des Turniers. Er brachte sich beinahe auf einen sicheren Erfolgskurs, als er mit 99 ein All-in gegen 88 erfuhr, hatte jedoch kein Glück und verlor gegen ein Set.

Mit seinem erzielten vierten Platz in einem Turnier, welches nur 18 Monate nach seinem traumatischen Erlebnis stattfand, sicherte sich Kevin die Unterstützung der sozialen Netzwerke und der Rail im Golden Gates Casino. 

"Als Peter mir erzählte, dass Kevin es an den Final Table des MSPT geschafft hatte, wusste ich, dass diese Geschichte erzählt werden muss", sagte Tuason. "Peter stellte die Verbindung zu Kevin her und ich wendete mich an 888 für die Finanzierung."

Tuason erhielt die volle Finanzierung der Dokumentation, welche anschließend zu "Phwaps Back: A Poker Comeback Story" von 888 wurde. Er traf sich mit Boudreau and setzte sich mit Patgorski, Jetten und Silvestri zusammen. 

Als die WSOP langsam begann - zu langsam für Boudreau - überraschte er jeden und schlug erneut auf einem MSPT Event im Golden Gates Casino, nur vier Monate später, zu. Er wurde 7. und erreichte somit schon wieder den Final Table. In diesem Moment wusste er und jeder um ihn herum, dass er bereit für die WSOP 2015 war. 

"Dass er in seinen ersten beiden Turnieren nach seinem Unfall den Final Table erreicht, war eine der unglaublichsten Dinge, die ich im Poker je erlebt habe", sagte Jetten. 

Nach dem Spielen einiger Events im Sommer, konnte Boudreau sein erstes WSOP Preisgeld nach seinem Zwischenfall erspielen. Am schwierigsten fand er es sich selbst zu disziplinieren und viele Gelegenheiten tatenlos verstreichen zu lassen. 

"Ich machte mir darüber Sorgen und ich weiß, dass auch seine Freundin sich Sorgen machte", sagte Jetten. "Da Kevin so lange darauf warten musste endlich wieder Poker zu spielen, wollte er nun jeden Moment mit Poker verbringen. Sie brachte Kevin dazu einen Kompromiss einzugehen und einige Turniere nicht zu spielen. Trotz der großen Belastung der WSOP hatte Kevin jedoch stets alles bestens im Griff."

 

Das WSOP Main Event 2015: Kevins großes Comeback

Nachdem er sich stets selbst disziplinierte, war Kevin darauf vernarrt das größte Turnier des Jahres zu spielen. Da es so ein passendes Szenario für die von Tuason gedrehte Dokumentation war, erklärte sich 888 bereit das Buy-In zu stellen. 

Selbstverständlich wäre das krönende Ende von "Phawp's Back" ein Kampf durch die endlosen sieben Tage des Turniers und ein Einzug in die November Nine, jedoch verlief nicht alles so glatt im Main Event. Boudreau schied an Tag 1 des Turniers aus. Dass er an diesem Turnier teilnehmen konnte ist dennoch ein sehr großer Erfolg, wenn man bedenkt in welcher Situation er nur zwei Jahre zuvor war. 

"Es machte mich sehr glücklich, dass Kevin fit genug war um die WSOP und das Main Event zu spielen", sagte Jetten. "Meiner Meinung nach die beste Geschichte in 2015. Es war wirklich schwierig zu sehen, wie verbissen er darauf hinarbeitete die WSOP 2014 zu spielen. Zu sehen wie er endlich in der Lage war am Main Event teilzunehmen war fantastisch."

 

Und es ist noch nicht vorbei

Falls er nicht gerade an MSPT Final Tables sitzt, oder ins Preisgeld der WSOP Events kommt, arbeitet Kevin täglich daran seine Verfassung zu verbessern. Die tollen Verbesserungen die er seit den ersten Tagen seines besorgniserregenden Zwischenfalls vollbracht hat geben jedem in seinem Umfeld Kraft und Mut. 

Dies wird auch klar in "Phwap's Back" gezeigt. In Tuasons Dokumentation, welche mit Ausschnitten aus seinem Main Event Run in dem er einen großen Peter Jetten Button auf seiner Brust trug, sowie vielen motivierenden Videos aus Kevins YouTube Seite und weiterem gespeist wird, wird klar, dass jene die ihm geholfen haben ebenfalls sehr davon profitieren konnten. 

Patgorski brachte dies so gekonnt auf den Punkt, dass er an zwei Stellen der Dokumentation zitiert wurde.

"Wieso sollte ich mich je wieder über irgend einen Nonsens beschweren, wenn mein bester Freund nach all dem wiedergekehrt ist. Es gibt einfach nichts was damit vergleichbar ist."

"Was mich am meisten an Kevin überrascht hat ist die positive Energie und Freude die er aufbringt, trotz all der harten Zeiten die er durchgemacht hat", sagte Tuason. "Kevin ist eine wahre Inspiration. Sein Comeback ist das Resultat seines eisernen Willens und seiner Verbissenheit."

Wenn Tuason eine Sache vermitteln will, dann ist es die Freude die jeder verspürt, wenn Kevin den Raum betritt. 

"Ich hoffe, dass die Leute sich von Kevins Comeback inspirieren lassen und die Geschichte so sehr lieben, wie Kevin das Leben liebt."

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