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Wie man einen Straight richtig spielt

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Was ist ein Straight?

Ein Straight besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Karten verschiedener Farben, wobei das Ass niedrig oder hoch gezählt werden kann (A - 5 oder 10 - A). Wenn die fünf aufeinanderfolgenden Karten dieselbe Farbe haben, haben Sie einen seltenen und wunderschönen Straight Flush auf der Hand. 

Es ist nicht zu viel gesagt, den Straight als lautlosen Killer am Pokertisch zu bezeichnen. Er erscheint aus dem Nichts und schlägt furchtlos zu, aber außerhalb der Deckung wird er plötzlich verwundbar und ist sehr viel weniger furchteinflößend. Der Straight kann bei hohen Einsätzen als kleiner Bruder des Flushs gesehen werden, aber ein gutgespielter Straight kann ein verheerend effektiver Weg zu einem großen Stapel gewonnener Chips sein.

Ab und zu findet sich auf dem Flop schon ein Straight, aber häufiger bildet er sich nach zwei oder drei weiteren gezogenen Karten. Vielleicht haben Sie nur eine Handkarte, die für den Draw relevant ist, wie bei einer 7-7 oder A-7 bei einem Board mit 4-5-6, oder wahrscheinlicher haben Sie zwei aufeinanderfolgende Karten bei einem positiven Flop, wie J-10 bei 2-9-Q auf dem Board.

Zunächst sollten Sie schauen, ob Ihr Draw „open-ended” ist, also ob Ihr Straight an beiden Enden anknüpfen kann (dadurch entstehen acht mögliche Ausgänge) oder ein Bauchschuss (mit vier Ausgängen) ist, bei dem es nur eine Möglichkeit für Ihre Hand gibt, z.B. wenn Sie bei einer Hand mit 9-10 und einem Board mit 6-7-J unbedingt eine 8 brauchen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Bauchschuss ist natürlich einschränkender (8,51 % auf dem Turn und 16,47 % bis zum River) als ein open-ended Straight, welcher Ihnen größere Chancen für Ihre Hand bietet (17,02 % auf dem Turn und 31,45 % bis zum River).

Stellen Sie die Dinge klar

Die nächste Überlegung sollte sein, ob Sie tatsächlich die beste Hand haben, falls Sie einen Straight treffen. Ist ein möglicher Flush auf dem Board? Wenn dem so seien sollte und wenn Sie glauben, dass Ihr Gegenspieler darauf hinarbeitet, sollten Sie die Möglichkeiten auf einen Straight verwerfen, die auch einen Flush bilden könnten. Wenn Sie zum Beispiel eine Karo 9 und eine Pik 9 auf der Hand haben, während auf dem Board Herz 8, Herz 9 und Kreuz König liegen, müssen Sie bei der Herz 7 und Herz Dame vorsichtig sein. Diese Karten vervollständigen Ihren Straight, aber könnten auch den Flush eines anderen bilden. In diesen Fällen ist es oft das Beste, sich selbst und seinen Gegenspieler als „halb raus” zu betrachten und Ihre Pot Odds auf dieser Grundlage zu berechnen. Und wenn es doch einmal heißer hergeht, sollten Sie Ihren Straight ohne zu zögern wegwerfen, wenn Sie annehmen, dass jemand seinen Flush erreicht hat. Machen Sie den Call nicht aus Sturheit!

Spielen Sie Ihre Draw

Danach sollten Sie überlegen, ob Sie Ihre zusammengestellte oder gezogene Hand schnell oder langsam spielen. Denn während die bestmögliche Hand, der Nut Flush Draw, häufig eine positive Gewinnerwartung hat, ist der Umgang mit Straight Draws etwas anderes...

Der Grund dafür ist natürlich, dass der Flush Draw häufiger trifft als der Straight und der Shove normalerweise mit Overcards des Boards gemacht wird, so dass bis zu 15 mögliche Ausgänge entstehen können. Im Gegensatz dazu haben Sie wahrscheinlicher schwache Taschenkarten, wenn Sie Straight Draws haben. Daher sollten Sie konservativer spielen, aber wenn Sie Schwäche beim Gegner wittern, kann ein Push immer noch ein guter Halb-Bluff sein. 

Wenn die Einsätze gering sind, ist es optimal, zuletzt an der Reihe zu sein, um den veranschlagten Preis für Ihren Draw zu sehen. Meist, besonders wenn Sie den Call nur vor dem Flop gemacht haben, sollten Sie schauen, ob Sie mit Glück eine freie Karte bekommen. In dem wahrscheinlicheren Fall, dass Sie einer Bet gegenüberstehen, müssen Sie den Pot und die impliziten Wahrscheinlichkeiten verstehen.

Einfach ausgedrückt, legen Sie nicht mehr in den Pot als Sie wahrscheinlich mit einer gute Hand gewinnen können. Wenn Sie glauben, nur mit einem Open-End Straight gewinnen zu können und ein Mitspieler setzt den Pot in Höhe von 3.000, ist der Einsatz nicht profitabel, wenn Sie 33 % (3.000 auf einen 6.000 Pot) beitragen, aber nur in 31,5 % der Fälle gewinnen. Wenn die Einsätze niedriger sind und Sie Ihrem Gegner potentiell alle Chips abnehmen können, wenn Sie Ihre Hand spielen, kann ein Einsatz über Erwartungswert immer noch profitabel sein, um die nächste Karte zu sehen – besonders, wenn Sie mit dem Wissen spekulieren, dass Ihr Gegner Sie am Ende dafür bezahlt. Aber rechtfertigen Sie nicht jeden unüberlegten Call damit! 

Wenn Sie schon Pre-Flop aggressiv gespielt haben, müssen Sie sich entscheiden – Entweder gehen Sie mit und riskieren, dass andere schieben und erhöhen oder nur schieben und dass Sie dann Ihren Draw verpassen, oder Sie müssen sich von der erzeugten Dynamik des vorherigen Raise verabschieden. Und ein Raise auf Position mit einem starken open-ended Draw ist da oft zu bevorzugen, denn dieser bringt Ihnen den Pot vielleicht direkt. Und wenn Sie setzen müssen und Ihren Draw treffen, haben Sie den Pot aufgebaut und Ihre Hand dabei gut verborgen.

Das Monster auf dem Flop

Sie gehen bei einer Erhöhung auf Late Position mit 7-8 mit und bekommen sowohl einen open-end Straight Draw und ein Paar auf dem bunten Flop mit 6-7-9. Gegen jemanden mit A-K haben Sie Gewinnchancen von 80 % und selbst gegen Poket Aces stehen diese noch bei fast 45 %. Diese so genannten „Monster-Flops” können je nach Situation schnell oder langsam gespielt werden, aber wenn Sie Ihre Chips in die Tischmitte bringen und Ihre Mitspieler mit Ihrem aggressiven Spiel in die Bredouille bringen, können Sie nicht allzu falsch liegen.

Seien Sie kein Idiot

Nur, weil auf dem Board kein Flush oder kein Full House zu sehen ist, sollten Sie nicht einfach annehmen, dass Ihr Straight auch die Siegerhand ist. Wenn Sie Karo 7 und 8 auf der Hand haben und das Board Herz 2, Pik 3, Pik 9, Karo 10 und Kreuz Bube zeigt, haben Sie den kleinsten möglichen Straight – auch bekannt als das Idiotenende des Straights. Könnte Ihr Gegenspieler König-Dame oder Dame-8 haben? Wenn dem so sein sollte, ziehen Sie besser den Hals ein oder Sie werden ihn bald auf der Hackbank wiederfinden. Natürlich sollten Sie keine Scheu haben, eine Value Bet zu machen, wenn Ihr Gegner noch keine Stärke gezeigt hat, aber gehen Sie bei einer großen Bet auf dem River nicht einfach aus Reflex mit, ohne alle Möglichkeiten Ihrer Hand zu bedenken. Das könnte ein teurer Fehler sein.

Die Statistiken 

Wie häufig zeigt der Flop einen Straight mit 9-10? 1,31 %

Wie hoch sind die Chancen auf einen Backdoor Straight? 4,2 %

 Wie hoch sind die Chancen, einen Open-ended Straight Flush Draw zwischen Flop und River zu treffen? 31,5 %

Wie häufig bekommen Sie zwei aufeinanderfolgende Karten gegeben? 15,7 %

Wie hoch sind die Chancen auf einen Bauchschuss auf dem Turn? 8,5 %

Die Statistiken 

Wie häufig zeigt der Flop einen Straight mit 9-10? 1,31 %

Wie hoch sind die Chancen auf einen Backdoor Straight? 4,2 %

 Wie hoch sind die Chancen, einen Open-ended Straight Flush Draw zwischen Flop und River zu treffen? 31,5 %

Wie häufig bekommen Sie zwei aufeinanderfolgende Karten gegeben? 15,7 %

Wie hoch sind die Chancen auf einen Bauchschuss auf dem Turn? 8,5 %

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